Neue Wege...gibt es für alle, die gerne im Kindergarten arbeiten wollen. Die BAKIPs bieten dafür seit September vergangenen Jahres drei neue, sehr praxisorientierte Ausbildungswege an. Mit diesem Jahr starten an den BAKIPs (Bundesanstalten für Kleinkindpädagogik) drei neue Ausbildungsschienen für KleinkindpädagogInnen. Obwohl man sich in der öffentlichen Debatte nicht entschließen kann, ob bei der jetzigen Personalsituation in den Kindergärten ein „gefühlter Personalnotstand“ oder ein tatsächlicher „Bedarf“ besteht bzw. gar kein Personalproblem existiert, starten heuer drei neue Ausbildungsmodelle, um mehr Auszubildende in den Bereich der Kindergartenpädagogik zu holen. In den nächsten Jahren werden mehr AbsolventInnen benötigt, das steht außer Frage. Als Begründung dafür gelten die geringe Quote von BAKIP-AbgängerInnen, die tatsächlich in einem Kindergarten arbeiten, bzw. der geplante Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen. Mit der Ausbildungsoffensive in drei Modellen werden unterschiedliche Zielgruppen angesprochen:
Wer sich für eine der drei Ausbildungsvarianten entscheidet, muss ein mehrstufiges Aufnahmeverfahren bestehen. Nach Ausbildungsabschluss ist man verpflichtet, anschließend drei Jahre in einem städtischen Kindergarten zu arbeiten. Finanzierungshilfe wird vom AMS für 120 Plätze beigesteuert - beim Modell „Change“ und „Pick up“ wird die Deckung des Lebensunterhalts übernommen, das entspricht einem Tagessatz von Euro 18,50. |